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Adventskalender 2014/Buchempfehlungen/AgentZuri

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Agent Zuri liest:

Hi, ich bin der Zuri. Viele kennen mich aus dem Lieblingsbücher, dem Harry Potter und dem Fringe Wiki. Weswegen ich in ersten aktiv bin, liegt nahe: Ich lese gerne. Auch im Winter, aber nicht mehr oder weniger in dieser Jahreszeit und jetzt auch nicht unbedingt Weihnachtsbücher, aber wenn dann lese ich die primär um Weihnachten, was aber nicht heißt, dass ich die im Sommer gar nicht lesen würde ;)
Ich habe euch zwei Bücher rausgesucht, die gut zum Thema Winter passen:

Rabenmond – Der magische Bund.jpg
Als erstes Rabenmond – Der magische Bund, ein richtig tolles Fantasy-Buch von Jenny-Mai Nuyen. Die Handlung trägt sich in und um die fiktive Stadt Wynter zu, die von den Tyrannen, die die Menschen "Drachen" nennen, beherrscht wird. Im Wald erschießt Mion einen Fuchs und stellt fest, dass es der Prinz der Herrscherfamilie ist. Sie nimmt schließlich den Kampf gegen die übermenschlichen Unterdrücker auf und muss ihre Schwachstelle finden, um sie besiegen zu können.
Achja, und dann ist da noch die zweite Winterszene, die die Autorin als erstes im Kopf hatte, eigentlich nur ein Bild, welches sowohl als Prolog als auch als letztes Kapitel zu lesen sind:
Sie sah ein Boot über einen winterlichen Fluss fahren und ein Junge saß darin und hielt ein Mädchen in den Armen. Die ganze Welt war weiß vor Schnee. Nur das Blut, das über die Stirn des Mädchens kroch, leuchtete rot. Eiskrusten knarzten am Ufer. Lautlos fuhr das Boot mit der Strömung dahin. Bäume, kahl und dürr, beugten sich über ihre Spiegelbilder im Wasser, die das Boot mit Silberfäden zerschnitt. Der Junge hielt das Mädchen fester.
  Und sie wusste, dass sie das Mädchen war.
Der Fänger im Roggen II.jpg
Das zweite ist eher weniger weihnachtlich, zeitlich aber in der Weihnachtszeit angesiedelt. Es ist der Roman "Der Fänger im Roggen".
Es ist ein Roman über den Protest darüber, sich in der Welt nicht zurechtzufinden, am Hass auf die Menschheit kaputt zu gehen und über die Liebe der Familie. Ja, etwas pathetisch ausgedrückt. Überlest das am besten und lest lieber die Einzelheiten im Folgenden:
Der 16-jährige Holden Caulfield wurde der Schule verwiesen und soll zu seiner Familie zurückkehren. Doch er ist psychisch am Ende, merkt es allerdings am Anfang nicht. Er hält seine Schwäche für eine Stärke. Er verachtet die Menschen für ihre Dummheit oder ihre Überheblichkeit, übt aber selbst kaum Selbstkritik. So schimpft er verbittert über die ganze Welt und kann so auch nicht nach Hause zu seinen Eltern, weil er nicht den Mut aufbringt, ihnen die Nachricht des Schulverweises zu überbringen. Also streift er durch den Winter umher – seine Art zu reden ist einfach aber recht interessant und auch wenn man ihn nicht mag, ändert sich die Meinung der meisten Leser auf den letzten Seiten, als er sich nach Hause schleicht, als seine Eltern nicht da sind, um seine Schwester Phoebe zu besuchen. Phoebe wird von ihm vergöttert und die letzten Szenen sind einfach nur schön geschrieben, nach den ganzen rauen Zeiten zuvor.