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Adventskalender Header ohne Share.jpg



Schneekugel standard 10.jpg
Der heutige Beitrag stammt von unserer Wikia-Support-Mitarbeiterin ForestFairy aus San Francisco:


Die Weihnachtszeit in Amerika

Adventskranz.jpg

MordsAdventsKranz von Forest Fairy

Heute erzähle ich euch von der Weihnachtszeit in Amerika. Nach 10 Jahren habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass alles ein bisschen anders ist als in Deutschland, aber einige Dinge fehlen mir besonders. Zum Beispiel über einen Weihnachtsmarkt zu laufen und gemütlich ein oder zwei Glühweine zu trinken. Ich versuche hier einige der deutschen Traditionen aufrechtzuerhalten und bestelle jedes Jahr Adventskalender aus Deutschland, backe Vanillekipferl, Terrassen und Spritzgebäck und bastele meinen Adventskranz. Meine Kinder stellen auch heute noch die Stiefel am Nikolaustag raus — das ist ein Riesenumweg für den Nikolaus!


Thanksgiving und Black Friday

Der eigentliche Auftakt zu Weihnachten ist der Thanksgiving-Feiertag, der immer auf den letzten Donnerstag im November fällt. Da wird mit großem Aufwand gebacken und gekocht. Traditionell gibt es Truthahn, gefüllt mit Stuffing, dazu eine Vielfalt von Nebengerichten, Cranberries und zum Dessert Pumpkin Pie.


Dann wird es erst mal ungemütlich ... Der Tag nach Thanksgiving ist der „Black Friday“, Tag der Schnäppchen! Man quält sich im Morgengrauen, oder früher, aus dem Bett und stellt sich an den Schlangen vor den Geschäften an. Wenn der Laden dann endlich aufmacht und man sich durch die Massen gequält hat, ist oft das Schnäppchen schon weg. Dafür hat man vielleicht neue Bekanntschaften beim in der Schlange Stehen gemacht!


Weihnachtsbäume, Weihnachtsschmuck und Musik

Traditionell werden am Wochenende nach Thanksgiving die Weihnachtsbäume aufgestellt (manchmal mehrere in einem Haushalt) und die Weihnachtsdeko ausgepackt. Häuser, Gärten und manchmal auch Autos werden von innen und außen geschmückt. Ein neuer Trend ist die Beleuchtung mit Musik zu koordinieren. Manchmal dauert die Planung dazu mehrere Monate! Ab sofort wird man auch überall mit Weihnachtsmusik berieselt. Im Radio, im Fernsehen, in Geschäften, in Restaurants. Es gibt kein Entkommen!


Seit 1923 gibt es den National Christmas Tree im Presidents Park in Washington D.C. Dieses Jahr hat Präsident Obama am 4. Dezember die Beleuchtung angeknipst. Das Ereignis wird jedes Jahr im Fernsehen live übertragen und von Millionen gesehen. Dieses Jahr hat der Baum 180 grüne und rote blinkende LED Ketten und ungefähr 300 beleuchtete Schneeflocken. Die Kosten pro Tag für den National Weihnachtsbaum sind $ 125 Dollar, das ist ein Fünftel von dem, was er früher mit normalen Lichterketten gekostet hat.

Weihnachten

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birth-ofa-notion.com

In den USA kommt Santa Claus (der Weihnachtsmann) über Nacht vom 24. zum 25. Dezember. Er macht seinen Weg vom Nordpol auf seinem Schlitten, gezogen von Rentieren, und steigt durch den Schornstein in die Häuser. Traditionell stellt man Santa ein Glas Milch, ein oder zwei Plätzchen zur Stärkung und eine Karotte für die Rentiere hin. Meist bleiben davon nur Krümel übrig. Santa Claus ist mittlerweile mit GPS ausgestattet und man kann im Internet verfolgen, wo er unterwegs ist. Das North American Aerospace Defense Command (NORAD) hat jedes Jahr den Santa Tracker online.

Die Geschenke werden am 25. Dezember morgens auspackt und das traditionelle Weihnachtsessen gibt es an dem Tag auch. Meistens gibt es dann auch wieder Truthahn, oder einen Schinken. Damit ist dann alles auch schon wieder vorbei. Der 26. Dezember ist ein ganz normaler Arbeitstag.


Für den Handel ist der Tag fast so schlimm wie der Black Friday. Da wird nämlich alles, was nicht gefallen oder nicht gepasst hat, wieder umgetauscht.


Ab dann sind es wieder 365 Tage bis zum nächsten Weihnachten. Die Dekoration wird meist zwischen Weihnachten und Neujahr wieder abgebaut und verstaut. In den Läden wird umdekoriert: Herzen — zum Valentinstag!